Die 8. Klassen auf Zeitreise in der Ansbacher Residenz

Ende März unternahmen alle achten Klassen einen spannenden Ausflug zur Ansbacher Residenz. Nach einer kurzen Zugfahrt und einem kleinen Fußmarsch erreichten die Schülerinnen und Schüler den Hofgarten. Dort konnten sie direkt die beeindruckende barocke Architektur der Orangerie bewundern – ein erster Vorgeschmack auf das, was sie an diesem Tag noch erwarten sollte.

Nach einer Einführung durch die Geschichtslehrkräfte zu den Markgrafen, dem Hofgarten und der Orangerie trafen sich die Achtklässler vor der Residenz und durften in einem beheizten Raum ihre Taschen ablegen. Denn obwohl zwischendurch immer wieder die Sonne herausblitzte, blies ein bitterkalter Wind durch die weitläufige Parkanlage.

Anschließend traf das Führungspersonal für jede Gruppe ein und den Klassen wurde die Möglichkeit gegeben, in die barocke Vergangenheit einzutauchen. Die Fremdenführer erzählten von unterschiedlichen Personen, die auf Gemälden abgebildet sind, und beschrieben die herrschaftlichen Räume im Detail. So lernten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Markgrafen kennen, die die Residenz erbauen ließen und sie schließlich an ihre preußische Verwandtschaft verkauften.

Vom Schlafgemach mit Bett und Toilette bis zum zweigeschossigen Prunksaal mit Innenbalkon und prächtigen Gemälden gab es viel zu entdecken. Besonders beeindruckend waren auch die zahlreichen Porzellanfiguren, die sich über einen ganzen Raum erstreckten und verschiedenste Gegenstände und Gebäude darstellten. Ein weiteres Highlight bildeten die ausgestopften Pferde am Ende des Rundgangs.

Insgesamt hatten alle Schülerinnen und Schüler viel Spaß und lernten dabei eine Menge Neues. Trotz der eher durchwachsenen Wetterlage können sich Lehrkräfte wie auch Schülerinnen und Schüler gut vorstellen, eine solche Führung in Zukunft zu wiederholen. Regionale Geschichte direkt vor Ort zu erleben, ist schließlich etwas ganz anderes, als nur im Unterricht darüber zu sprechen.